Der neue Minimalismus
minimalistisches Webdesign, schnelle Websites
Am Anfang war das Web minimalistisch. Es gab keine
Alternative. Die ersten Webbrowser stellten nur
strukturierten Text in verschiedenen Grössen ohne
Grafik dar.
Animierte Anfänge
Als dann die ersten Websites mit Grafiken auftauchten, war es bald eine Selbstverständlichkeit, dass die eigene Homepage dem in nichts nachstand. Später wurde die Nutzung von animierten Gifs möglich. Plötzlich fand sich auf den meisten Websites ein Gehüpfe und Gespringe, selbstverpackende Kuverts und blinkende Ausrufezeichen. Als diese Technik Anlass zu allgemeinem Ärgernis und Gespött geworden war, dauerte es noch eine ganze Weile, bis Webdesigner einsahen, dass animierte Grafiken nur um der Bewegung willen ihre ganzen Bemühungen ins Lächerliche zogen. Andere ignorierten die Kritik und verwiesen auf ihre Kollegen, die sich allesamt ins Gästebuch eingetragen hatten, und die Website einfach toll fanden.
Flash
Dies wiederholte sich auch auf kommerziellen Websites. Die Dotcom-Krise sorgte dann zwar für eine gewisse Selektion, aber für Nachschub an 'intelligenten' Technologien war gesorgt. Plötzlich waren die Stammtischkollegen übereinstimmend der Meinung, dass es ohne Flash nicht mehr gehe. Die eigentlichen Webprofis bei ideenreich.com machten sogar eine Rubrik mit dem Titel "Flash - für mehr Spass im Web". Mal sehen, wann der Titel geändert wird. Es fragt sich nämlich wirklich, wer mehr Spass an Flash hat: Die Designer oder die Besucher.
Fakt ist, dass kommerzielle Websites mit Animationen, Werbebannern, grafisch überladenen Websites und Splashpages mehr Schaden anrichten als nur gerade das dafür verschwendete Budget. 60% der Webbesucher verlassen Websites, die jemanden nur mit grafischen Splashpages begrüssen. Diese Zahl wird durch eigene Tests bestätigt.
Zukunftsaussichten
In Zukunft wird eine neue Art von Minimalismus notwendig sein. Es gibt zwei wichtige Gründe für diese Behauptung:
- werden immer mehr Geschäftsleute internetfähige PDAs besitzen und natürlich damit online gehen.
- etabliert sich mittlerweilen GPRS
Warum minimalistisch?
Was haben diese beiden neuen Situationen mit minimalistischem Design zu tun? Wer einen internetfähigen PDA besitzt,
weiss, dass die für grosse Bildschirmauflösungen
ausgelegten Websites nur schwierig zu betrachten sind. Ein PDA dient
der Produktivität und nicht dem 'Spass im Web'. Wer das anders sieht,
sollte sich lieber ein Mobiltelefon kaufen, mit dem er grafische SMS
und sogar nervtötende Melodien mit Teenagern austauschen kann. Bei
PDA-Surfern darf der Webprofi also davon ausgehen, dass die ohnehin
schon grosse Taskorientierung
noch ausgeprägter ist als sonst. Ausserdem muss neu wieder für kleine
Bildschirmauflösungen gestaltet werden. Ja, das gefällt der
selbstverliebten Webbranche gar nicht. Jetzt muss man wieder bis auf
640dpi zurückkrebsen, denn höhere Auflösungen machen auf einem kleinen
PDA-Monitor kaum Sinn. Das wird wohl so manchem nicht recht in die Tüte
passen. Stellen Sie sich mal all die Flashfilmchen vor, die komplett
neu programmiert werden müssen!
Ein weiterer Umstand ist die Tatsache, dass bei GPRS nicht die Zeit berechnet wird,
die man online verbringt, sondern die Menge der Daten,
die transferiert werden. Minimalistisch gestaltete Websites bieten da
grosse Vorteile für den Kunden. Eine minimalistisch gestaltete Website
bietet viel Inhalte für wenig Bytes. Dies wird sich durch Kundentreue
und wiederholte Besuche auszahlen. Goeldi.com hilft Ihnen, Ihre Inhalte
in den Mittelpunkt der Website zu stellen. Dies erreichen wir unter
anderem durch Integrationen in unser Plone Hosting,
einem Content Management System, mit dem Sie Ihre
Website mit dem Webbrowser aktualisieren, ohne zusätzliche Software
installieren zu müssen.